Chancen für Umsätze mit nicht abgeschlossenen Onlinekäufen

Ein Gastartikel von Discover

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2021 wird Online-Shopping voraussichtlich der umsatzstärkste Verkaufskanal im Einzelhandel sein.1 Allerdings zeigt sich in Untersuchungen, dass erstaunliche 75 % der Kunden den Online-Einkauf kurz vor dem Abschluss abbrechen.2 Für Onlinehändler kann sich dieser Umsatzverlust dramatisch auf potenzielle Einnahmen auswirken. Gleichzeitig ist dieses Phänomen aber auch eine große Chance, um digitale Käufer für sich zu gewinnen.

Gelingt es den Einzelhändlern, die Abbruchquote nur um einen geringen Prozentsatz zu verringern, entspräche dies Milliarden an zusätzlichen Einnahmen. Tatsächlich zeigt eine Studie zur Abbruchrate bei Online-Einkäufen aus dem Jahr 2019, dass 260 Milliarden USD an potenziellen Umsätzen gerettet werden könnten.3

Wie können Einzelhändler künftig mehr Kunden für sich gewinnen und eine konstante Schwäche der Branche zu einer der größten Umsatzchancen für den Onlinehandel machen?

Die folgenden Strategien sind potenzielle Ansatzpunkte für Ihr Unternehmen, damit Produkte im Warenkorb tatsächlich gekauft werden.

Unnötige Schritte beim Check-out vermeiden

Eine richtungweisende Studie großer Online-Einzelhändler zeigt, dass komplizierte und zeitaufwändige Bezahlvorgänge 26 % der Käufer in den USA zum Kaufabbruch veranlassen.4

Kunden nannten unnötige Schritte wie beispielsweise:

  • Ausfüllen separater Namens- und Adressfelder
  • Getrennte Angabe von Liefer- und Rechnungsadresse
  • Erstellen eines Kontos vor dem Kauf

Die Studie deutet darauf hin, dass Einzelhändler durch das Auslassen einiger dieser Schritte und durch Verbesserungen ausschließlich im Bezahlprozess mehr Kunden gewinnen könnten.

Viele verschiedene Zahlungsverfahren anbieten

Laut Forbes Magazine ist das Fehlen eines breiten Angebots an Zahlungsoptionen – mit verschiedenen Kredit- oder Debitkarten – der Grund für 25 % der abgebrochenen Online-Einkäufe.5

Onlinehandel ist inzwischen ein weltweites Phänomen. Daher ist es wichtiger denn je, viele verschiedene Zahlungsverfahren anzubieten, um nicht nur den Bedürfnissen der Kunden vor Ort, sondern auch jenen der internationalen Klientel zu entsprechen. Eine Studie des Discover® Global Network zeigte, dass 86 % der Kreditkarteninhaber in den USA sich von internationalen Online-Einzelhändlern wünschen, dass ihr bevorzugtes Zahlungsverfahren akzeptiert wird.6

Zeigen Sie Kunden, welche Karten Sie akzeptieren

Wenn Sie Ihren Kunden das Bezahlen leichter machen möchten, geht es nicht nur um Einfachheit und Vielfalt, sondern auch um Transparenz. Lassen Sie Ihre Kunden wissen, welche Karten Sie akzeptieren.

Wenn Sie zum Beispiel zeigen, dass Sie die Karten des Discover® Global Network – dem am schnellsten wachsenden weltweiten Zahlungsnetzwerk4 – akzeptieren, dann signalisieren Sie, dass Sie nicht nur Discover® -Karten aus

den USA und von Diners Club International®, sondern auch internationale Kreditkarten wie Troy (Türkei), RuPay (Indien), BC (Südkorea), Elo (Brasilien) und weitere annehmen.

Akzeptanz von Kreditkarten

Mit den Akzeptanzzeichen des Discover® Global Network können Sie Ihren Umsatz steigern.

Verzichten Sie auf das Erstellen eines Kundenkontos beim Bezahlvorgang

In einer richtungweisenden Studie gaben 34 % der Einkäufer an, dass sie den Bezahlvorgang abgebrochen hatten, weil sie vor dem Kauf ein Kundenkonto eröffnen mussten.7

Kunden möchten ihre Waren schnell, einfach und bequem bezahlen. Ein Kundenkonto möchten sie in der Regel überhaupt nicht.

Denken Sie über innovative UX-Ideen nach. Zum Beispiel die Erstellung eines Teilkontos (hier braucht man nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort) oder die Option „als Gast einkaufen“.

Diese einfachen Veränderungen können beim potenziellen Erfolg Ihres Unternehmens eine große Rolle spielen.

Langfristige Vorteile? Loyalität zur Marke und steigende Umsätze.

Verbesserung der Bezahlvorgänge

Bieten Sie optional die Erstellung von Kundenkonten für einen einfacheren Bezahlvorgang an.

Automatisches Ausfüllen: nutzen Sie das Potenzial

So wie kontaktlose Methoden das Bezahlen in Geschäften beschleunigt und revolutioniert haben, macht das automatische Ausfüllen den Bezahlvorgang beim Onlinehandel schneller, kürzer und reibungsloser.

Das spart nicht nur Zeit, es generiert auch Umsätze. Manche Menschen nutzen das automatische Ausfüllen als Gedächtnisstütze für ihre Daten, wenn sie ihre Kreditkartennummer gerade nicht zur Hand haben.

Wenn Sie allerdings von den höheren Abschlussraten profitieren wollen, die das automatische Ausfüllen generieren kann, müssen Ihre E-Commerce-Website und die Textfelder darin korrekt aufgesetzt sein. Ein schlecht eingerichtetes Formular, das die Felder nicht binnen Sekunden ausfüllt, kann sehr frustrierend sein – und dazu führen, dass ein potenzieller Kauf verloren geht.

Leitprinzip Einfachheit

Einfache, intuitive Bedienung für den Kunden zahlt sich aus:

  • Vereinfachen Sie den Bezahlvorgang
  • Akzeptieren Sie eine Vielzahl an Zahlungsverfahren – und zeigen Sie deutlich, welche das sind
  • Zwingen Sie Kunden nicht, ein Kundenkonto zu erstellen
  • Optimieren Sie Ihre Website für das automatische Ausfüllen

Wenn alle Onlinehändler nur ein paar dieser Strategien umsetzten, wäre die Quote der abgeschlossenen Onlinekäufe um 35 % höher.8

Für jeden weltweit tätigen Onlinehandel, der seinen Umsatz und die Kundenzufriedenheit erheblich steigern und deutlich höhere Einnahmen erzielen möchte, ist dies eine klare Chance. Nutzen Sie sie!

6 Discover Cardholders who have travelled internationally over the past 18 months, C+R-Studie bei 3000 Inhabern von Discover-Karten, April 2018, im Auftrag von DFS Services LLC

9 Panoramic Research Study, 2018, “Basiert auf abgeschlossenen Network-Alliance-Verträgen mit großen Zahlungsnetzwerken in den betreffenden Ländern in den vergangenen zehn Jahren

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