Internationaler E-Commerce aus deutscher Händlersicht

Dass E-Commerce sich nicht nur auf lokale oder nationale Webshops begrenzt, ist hinlänglich bekannt. Doch Deutschland zählt im internationalen E-Commerce nicht nur als Importland. Dies hat eine Studie von ibi research ergeben.

Viele deutsche Händler weiten ihr Geschäft auf internationelen E-Commerce aus

Dass E-Commerce sich nicht nur auf lokale oder nationale Webshops begrenzt, ist hinlänglich bekannt. Doch Deutschland zählt im internationalen E-Commerce nicht nur als Importland. Dies hat eine Studie von ibi research ergeben. 67% der befragten Online-Händler bieten ihre Waren und Dienstleistungen auch im Ausland an. Dabei stammen über 25% der Bestellungen derzeit aus dem (außer-)europäischen Raum. Die meisten Bestellungen werden aus den Nachbarländern getätigt, doch es gibt auch Bestellungen aus asiatischen Ländern wie China oder Japan.

Deutsche Händler reagieren auf den internationalen E-Commerce indem sie ihren Webshop bereits mehrsprachig ausgebaut (49%) oder einen eigenständigen Webshop für einzelne Länder aufgebaut haben (15%). Um Umsätze weiter zu steigern, verkaufen Händler ihr Produktsortiment zusätzlich über Online Marktplätze wie Rakuten oder ebay.

Die größte Hürde im internationalen E-Commerce besteht derzeit für über 60% der Befragten in Form von rechtlichen Unsicherheiten beim Verkauf an Kunden aus dem Ausland. Zudem ist die Herausforderung, einen Kundenservice in der jeweiligen Sprache anzubieten, bei mehr als der Hälfte der befragten Online-Händler eine große Unsicherheit für erfolgreichen internationalen E-Commerce.

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